DIE BASIS DEINER VORSORGE

Wasser zuerst.
Für alle zu Hause.

Plane deinen Vorrat nach Personen und Tagen. Ob Sixpacks aus dem Supermarkt, Trinkwassergallonen oder ein geeignetes Fass: Entscheidend sind nutzbare Menge und sichere Lagerung.

Deinen Bedarf berechnen ↓
Farbige Strichzeichnung von Wasserflaschen und einem Trinkwasserkanister

PERSONEN × TAGE × 2 LITER

Deine Menge.
Einfach ausgerechnet.

Das BBK nennt 2 Liter pro Person und Tag, davon 0,5 Liter zum Kochen. Für fünf Personen und zehn Tage sind das 100 Liter.

Ein allgemeiner Planungswert. Zusätzlicher Bedarf, etwa durch Hitze, Haustiere oder Hygiene, kommt dazu. Persönliche Trinkmengen können abweichen.

Quelle: BBK-Ratgeber, Seite 8 ↗

WASSERRECHNER

Für deinen Haushalt
40Liter Gesamtvorrat

30 Liter zum Trinken + 10 Liter zum Kochen

Vorhandener Vorrat und Behälter
Noch 40 Liter ergänzen5 Sixpacks à 6 × 1,5 Liter (45 Liter)Alternativ 2 Behälter à 20 Liter

Basis: Personen × Tage × 2 Liter. Zusätzliche Liter pro Tag gelten für den gesamten Haushalt. Sixpacks und Behälter sind alternative, jeweils aufgerundete Mengen.

PASSEND ZU DEINEM PLATZ

Flaschen, Gallonen
oder ein Fass?

Du kannst die Varianten kombinieren. Einige kleine Flaschen bleiben auch dann handlich, wenn ein großer Behälter schon fest an seinem Lagerplatz steht.

VariantePraktischer VorteilDarauf achten
Sixpack: 6 × 1,5 Liter9 Liter je Packung. Schrittweise beim Einkauf ergänzen.Ungeöffnete Flaschen lagern, Etikett und Lagerhinweise beachten.
TrinkwassergalloneGroßer, fertig abgefüllter Vorrat für Wasserspender.Tatsächliche Literzahl am Etikett ablesen. Eine passende, stromlose Pumpe oder Zapfmöglichkeit mitplanen.
Kanister oder TrinkwasserfassFür einen festen Lagerplatz mit mehr Volumen.Behälter muss für Trinkwasser geeignet sein. Reinigung, Befüllung, Verschluss und Entnahme planen.

„Gallone“ ist im Handel auch eine Behälterbezeichnung. Der Rechner verwendet die von dir eingetragene Literzahl.

LAGERN UND ENTNEHMEN

Ein guter Platz gehört dazu.

Im Keller

Ein kühler, lichtgeschützter Platz ist geeignet. Prüfe, wie du den Behälter reinigen und entleeren kannst. Ein Abfluss in der Nähe erleichtert das; plane bei großen Mengen auch eine sichere Ablaufmöglichkeit.

Im Garten

Ein geschützter Standort kann infrage kommen, wenn Behälter und Lagerbedingungen dafür geeignet sind. Direkte Sonne, Aufheizung und Frost vermeiden. Eine Regentonne wird durch einen Deckel allein nicht zum Trinkwasserspeicher.

Ohne Steckdose

Teste Zapfhahn oder Pumpe vorab. Eine elektrische Spenderpumpe braucht eine Stromreserve. Überlege, ob sich Wasser auch ohne Strom sauber entnehmen lässt.

Selbst abfüllen und haltbar halten

Verwende saubere, für Trinkwasser geeignete Behälter mit dichtem Verschluss. Fülle sicheres Trinkwasser ein, kennzeichne Behälter und Abfülldatum und achte bei jeder Entnahme auf saubere Hände und Hilfsmittel. Behälter, in denen zuvor Chemikalien waren, sind ungeeignet.

Ein verschlossener Deckel allein garantiert keine monatelange Trinkbarkeit. Reinigung, Lagerung, Entnahme und gegebenenfalls ein passendes Konservierungsverfahren müssen zusammenpassen. Für Mittel zur Trinkwasserkonservierung gelten die konkreten Produktanweisungen; eine allgemeine Dosierung oder Haltbarkeitsgarantie geben wir hier nicht.

Die US-Gesundheitsbehörde CDC empfiehlt für selbst abgefülltes Wasser einen Austausch nach sechs Monaten sowie kühle, sonnengeschützte Lagerung. Das ist ein allgemeiner Orientierungswert, keine Garantie für den eigenen Behälter. Bei fertig abgefülltem Wasser gelten die Herstellerhinweise.

Quelle: CDC – Emergency Water Supply ↗

Trinkwasser und Brauchwasser getrennt planen

Regenwasser oder Wasser unbekannter Qualität zählt der Rechner nicht als sicheren Trinkvorrat. Wenn du Wasser etwa für die Toilettenspülung aufbewahrst, kennzeichne es getrennt. Beachte bei einer Versorgungsstörung die Hinweise deines Wasserversorgers und der Behörden.

DER NÄCHSTE VORRAT

Und was gibt es zu essen?

Haltbare Lebensmittel planen ↗